Aktuelles

Radeln ohne Alter – auch wir sind dabei!

Es ist geschafft! Unser Verein SaxenLeben e.V. Leipzig hat in Kooperation mit DENKMALSOZIAL gGmbH und der Bürgerstiftung Leipzig für Leipzig-Großzschocher eine E-Rikscka gefördert bekommen.
Damit ist unser Verein Teil des Projektes „Radeln ohne Alter“ in Leipzig.

Das kostenlose Angebot richtet sich an Seniorinnen und Senioren oder Menschen, die körperlich beeinträchtigt sind und nicht mehr selbst Fahrrad fahren können, aber gern einen Ausflug ins Grüne unternehmen möchten.
Die dafür geschulten ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer bringen die Fahrgäste auch gern zu Wunsch-Plätzen innerhalb des Stadtteils.

Leipzig-Großzschocher ist der Stadtteil, in dem unser Wohnprojekt 50 + entstehen wird. Schon jetzt sind wir entsprechend unserer Vereinssatzung im Kiez sozial aktiv.

Mit Betrieb der E-Rikscha wollen wir älteren Menschen ein Stück „Lebensteilhabe“ ermöglichen. Aktuell wird der Standort der E-Rikscha mit großer Unterstützung des Kirchenvorstandes der Apostel-Kirche auf dem Gelände des Gemeindehauses errichtet. Bis zum „Einzug“ unserer E-Rikscha in ihr endgültiges Zuhause, konnten wir diese bei einem Nachbarn in der Garage unterstellen.

Wann die ersten Fahrten gebucht werden können, erfahren Sie auch hier auf unserer Homepage.

Bis dahin Euer SaxenLeben e.V.

Tacheles – Jahr der Jüdischen Kultur in Sachsen

Vom 15.3.2026 bis zum 26.4.2026 konnten wir in der Taufkapelle der Peterskirche der künstlerischen Arbeit „Jiskor – für jedes Kind eine Perle“ begegnen, die dem Gedenken an 1.5 Millionen Kinder, die während des Holocaust ermordet wurden, gewidmet ist.

Eve Stockhammer aus Bern hatte die Idee, jedem dieser Kinder eine bunte Glasperle zu widmen. 1200 Perlen auf 1250 Schnüren bildeten einen Vorhang, der wiederum einen Raum schuf: 1,5 Millionen Hoffnungen, Talente, Möglichkeiten, Schicksale, verkörpert in kleinen Perlen, jede ein Schatz für sich, der brutal an seiner Entwicklung gehindert wurde.

Die Installation war nur ein Teil der Arbeit von Eve Stockhammer. Außerhalb der Kapelle zeigte sie eine Auswahl ihrer, zwischen 2019 und 2025 entstandenen Gedenkbilder zum Kindermord. Mit diesen Arbeiten gelingt es ihr, das Unfassbare durch Einzelschicksale zu erzählen, einigen Opfern ein Gesicht zu geben. Ganz selten sind Fotografien der Kinder überliefert, aber jene, die sie fand, setze sie neu ins Bild und ergänzte sie mit Übermalungen von Perlenmotiven.

Zur Eröffnung las Eve Stockhammer gemeinsam mit ihren Schwestern Ruth Drahts und Iris Ritzmann aus dem gleichnamigen Buch zur Ausstellung Episoden über Schicksale von jüdischen Kindern, die in der NS-Zeit ermordet wurden.
Ein Dokumentarfilm zeigte den Entstehungsprozess des Perlenvorhangs.

Die Ausstellung wurde möglich durch eine Kooperation der Vereins SaxenLeben e.V. mit der Peterskirche Leipzig und der Unterstützung durch die Fraktion Die Linke und dem Stadtbezirksbeirat Leipzig-Mitte.

Während der Eröffnung fotografierten Roya Siami Gorji, Mariam Yousif, Charlotte Erber und Annette Siami Gorji.